Interview mit Susanne Clay in Jugendbuch-Couch.de, Mai 2010
Auszug
Wenn ich mir überlegt habe, worüber ich schreiben will, dann ist meine erste Frage an mich: Was kann und was will ich sagen zu dem Thema? Was ist meine Prämisse? Ich kann natürlich einen moralischen Appell schreiben: Drogen sind scheiße, Gewalt ist scheiße, Alk ist scheiße, Mobben ist scheiße. Das alles ist aber trotzdem da. Also überleg ich mir, wie kann man damit umgehen, wenn man sowas selbst erfährt?
Zum special des Monats: www.jugendbuch-couch.de/susanne-clay.html
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Interview: Saskia Klaus befragt Susanne Clay auf den Lübecker Jugendbuchtagen zum Thema Schreiben, zu ihren "allerersten Werken", zu neuen Romanideen und bekommt Tipps für junge Autoren:
www.die-blaue-seite.de/2009/04/29/interview-mit-susanne-clay/#more-385
AUSZUG:
die-blaue-seite.de
: Wann und wieso haben Sie mit den Schreiben angefangen?
Susanne Clay: Ehrlich gesagt habe ich es schon immer getan. Mein erstes „Werk“ habe ich mit sieben Jahren vollendet, es war ein Weihnachtsgeschenk für meinen Vater. Der Titel lautete „Susis schöne Märchenwelt“ (lacht) Ich bin ganz froh, dass es nie veröffentlicht wurde. Es wäre schon peinlich, wenn herauskäme, dass die beiden Prinzen in der Geschichte genauso hießen wie die beiden Jungen, in die ich damals verliebt war.
Wie sind Sie auf das Thema Alkoholismus in ihrem Jugendroman „Voll“ gekommen?
Nun, es ist ein sehr präsentes Thema. Ich glaube kaum, dass es auch nur eine einzige Familie gibt, bei der im näheren Bekanntenkreis nicht mindestens ....